Infothek Tattoo

Hygienische Bedingungen in unserem Studio
Wir achten sehr auf Sauberkeit und eine sterile Arbeitsumgebung.Wir arbeiten ausschließlich mit frisch sterilisierten Werkzeugen und Materialien unter Beachtung aller hygienischen und gesetzlichen Aspekte. Die regelmäßig vom Gesundheitsamt durchgeführte Überprüfung aller Tätowierstudios gewährleistet eine hohe Sicherheit, jedoch sollte man sich selbst von den hygienischen Bedingungen des jeweiligen Studios überzeugen. In unserem Studio werden nur einwandfreie, hautverträgliche mineralische Farben verwendet, die über ein entsprechendes Zertifikat verfügen.

Voraussetzungen für eine Tätowierung
An Minderjährigen und an Personen mit Infektionskrankheiten, Bluter- und Bluterneigungskrankheit führen wir keine Tätowierung durch. Dies gilt auch für Personen die momentan eine Thrombosebehandlung erhalten oder unter Alkohol- oder Drogeneinfluß stehen. In den Stunden vor einem Termin sollten nur wirklich dringend benötigte Medikamente eingenommen werden. Dies gilt insbesonders für Schmerztabletten, die, aufgrund der blutverdünnenden Eigenschaften, Komplikationen hervorrufen könnten.

Allergische Reaktionen
Henna Tätowierungen mit p-Phenylendiam Inhaltsstoffen als potentes Allergen: Ein Hautkontakt mit zweiprozentigem PPD über 48 Stunden kann ausreichen, um eine Allergie zu erzeugen oder auszulösen. Als Folge einer solchen Henna- oder Tuschtätowierung kann daher eine Allergie gegen PPD entstehen. Da es eine gewisse Zeit braucht, bis sich die entsprechende allergische Reaktion an der Haut zeigt, können mehrere Wochen vergehen. Die Entstehung von Ekzemen im unmittelbaren Bereich des Henna- oder Tuschetattoos wurde schon beobachtet. Heftige Kontaktekzeme können sogar zu Blasen- und Narbenbildung führen. Dann entsteht genau das, was vermieden werden sollte: eine permanente Zeichnung der Haut, nun allerdings nicht durch das Pigment, sondern durch Narben. In unserem Studio werden keine Henna oder Bio Tattoos durchgeführt. Die von uns verwendeten Farben entsprechen der EU-Norm und sind besonders zertifiziert. Frei von schädlichen Inhaltsstoffen wie Azofarbstoffen oder Schwermetallen sind diese Farben auch für Allergiker geeignet.

Vorgehensweise beim Tätowieren
Wir benutzen ausschließlich elektrische Geräte zum Tätowieren. Mit einer Frequenz von 50 bis 3000 Schwingungen in der Minute wird die Farbe dabei bis in die zweite Hautschicht, die Dermis, eingebracht. Konturen werden mit einer einzelnen Nadel geschaffen. Ein Nadelblock von fünf bis sieben Nadeln füllt die farbigen Flächen. Die Tiefe der Einstiche wird exakt der Hautdichte angepaßt und eingestellt. Wir verwenden nur zertifizierte Farben nach EU-Norm, die also frei von schädlichen Inhaltsstoffen wie Azofarbstoffen oder Schwermetallen, und somit auch für Allergiker geeignet sind.

Nachbehandlung und Heilprozess
Ein frisch gestochenes Tattoo ist am ehesten mit einer Brandverletzung zu vergleichen, deshalb ist die Nachbehandlung, bzw. Wundpflege äußerst sorgfältig und gewissenhaft durchzuführen. Die leichte Verletzung des tätowierten Bereiches lässt Wundsekret entstehen, welcher die Wunde reinigt, und die Heilung auf natürliche Weise stimuliert, wobei ein feuchtes Wundmilieu die Wundheilung unterstützt. Eine anfängliche leichte Entzündung ist KEINE Infektion, sondern eine natürliche Reaktion der Haut, die den Heilungsprozeß einleitet. Die Plastikfolie sollte erst nach frühestens 2 Stunden entfernt werden.Die Tätowierung wird dann gründlich mit einer antibiotischen Seife gewaschen, mit einem sauberen Handtuch trocken getupft und anschließend mit einer Heil- und Wundsalbe dünn eingecremt. Nehmen Sie zum Einreiben keine Cremes wie Vaseline, etc... (diese können Verformungen oder die Verblassung Ihres Tattoos verursachen) sondern ausschliesslich Bepanthen. In den nächsten 10-14 Tagen sollte man diese Prozedur täglich drei Mal wiederholen. Ein Verband beziehungsweise Pflaster wird nicht auf die Stelle gebracht. Der Schorf, der sich nach ein bis zwei Tagen bildet, darf nicht abgekratzt und auch nicht abgezogen werden. Stattdessen wird die Salbe vorsichtiger aufgetragen. Der Schorf fällt nach ca 10-14 Tagen von selbst ab und das eigentliche Tattoo kommt zum Vorschein. Sonnenbaden, Schwimmen, einen Besuch im Solarium und in der Sauna sollte man in den nächsten 3-4 Wochen vermeiden (auch nach der Heilung sollte das Tattoo im Solarium abgedeckt sein). Beim Baden oder Duschen darf die Tätowierung nicht allzu lange unter Wasser sein, da die Haut aufweicht un die Farbe herausgeschwemmt wird.Es bleiben unsaubere Farbpigmente, im schlimmsten Fall Narben. Bei sachgemäßer Nachbehandlung wird die Tätowierung nach etwa 7-14 Tagen verheilt sein.

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